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Stadtinformation |
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| 1148 |
Erste Ansiedlung in Wüstenbrand
Zusammen mit Hugo von Wartha hatten Siedler die Idee, die Rodung durch einen Brand zu
beschleunigen, der sich talwärts schnell ausbreitete. Die Siedler nannten ihre Siedlung
"Zum Brande". Die erzielten Ernten waren sehr unterschiedlich: Östlich gab es
gute Ernten, deshalb Reichenbrand; am Wiesenbach die so genannte "Grüne Aue"
(Grüna) mit mittleren Erträgen; im westlichen Teil auf steinigem Bergboden karge Ernten.
Danach entstand der Name "Wüstenbrand". |
| 1583 |
Ort erhält das Salz- und Braurecht, sowie das Back- und
Schlachtrecht. |
| 1750 |
Um 1750 entwickelte sich in der Region das Handwerk. Neben
Leineweberei und Bleicherei wurde um 1728 die Strumpfwirkerei zu einem wichtigen
Erwerbszweig. |
| 1830 |
Bis 1830 entwickelte sich Wüstenbrand zu einem
ansehnlichen, wohlhabenden und wohlgebauten Fabrik- und Kirchdorf. |
| 1858 |
Am 1. November wurde der Wüstenbrander Bahnhof für
den Verkehr freigegeben. |
| 1897 |
Die weiteren Strecken nach Chemnitz/Altendorf und Lugau -
Oelsnitz wurden angeschlossen. |
| 1867 |
Im Wüstenbrander Bahnhof wurde eine Postexpedition
eingerichtet, die 1878 in eine Postagentur und am 1. Oktober 1891 zum selbständigen
Postamt in der Bahnhofstraße erhoben wurde. |
| 1900 |
Um die Jahrhundertwende gab es sogar Bestrebungen, auf jede
weitere Industrieansiedlung zu verzichten.
Aufgrund des stark eisenhaltigen Wassers der örtlichen Quellen plante man einen reinen Villenort mit Kurcharakter. Leider wurde jedoch nichts aus dem Bad. |
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