· Home · zurück · Impressum · english version
Bürger Wirtschaft Tourismus Stadtinformation Karl May Sachsenring

Sachsenring

 
 

 Hohenstein-Ernstthal und der Sachsenring - untrennbar verbunden

Der legendäre Sachsenring vor den Toren der Karl-May-Geburtsstadt Hohenstein-Ernstthal wird 2007 80 Jahre alt. Über die Geschichte des alten Kurses, welcher von 1927 bis 1990 befahren wurde, ist schon viel geschrieben worden (siehe hierzu u. a. das im Verlag "Freie Presse" Chemnitz erschienene Buch "Das war der Sachsenring" vom Hohenstein-Ernstthaler Stadt-chronisten Wolfgang Hallmann).

Nach dem letzten Rennen auf dem alten Kurs im Jahre 1990 sah es zeitweise so aus, als ob das Ende des Motorsports an traditionsreicher Stätte gekommen sei.

Als sich abzeichnete, dass die Planungen für eine neue permanente Rennstrecke im Bereich des heutigen Gewerbe-, Industrie- und Sonder-gebietes "Am Sachsenring" aus finanziellen und umweltrechtlichen Gründen nicht realisierbar waren, formierten sich zahlreiche Rennsport begeisterte Bürger.

Mit viel beachteten Demonstrationen für den Erhalt des Sachsenrings und der Gründung einer Initiativgruppe "Sachsenring" wurde Druck auf die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung ausgeübt, damit Möglichkeiten der Fortführung von hochkarätigen Motorsportveranstaltungen am Sachsenring gefunden werden sollten.

Ein wesentlicher Schritt in diese Richtung war 1994 die Entscheidung, u. a. auch durch einen historischen einstimmigen Beschluss des Sächsischen Landtages, zur Errichtung eines Verkehrssicherheitszentrums. Dieses konnte dann im August 1995 feierlich in Betrieb genommen werden.

Die Trassierung im Verkehrssicherheitszentrum und die Anbindung an das Straßennetz des benachbarten Gewerbegebiets "Am Sachsenring" wurde vorausschauender Weise so gestaltet, dass ein neuer, nicht-permanenter Rennkurs realisierbar war. Dieser erlebte am 25. und 26. Mai 1996 mit den Rennen zur Internationalen Deutschen Meisterschaft für Motorräder (IDM) und Pro Superbike seine erfolgreiche Feuertaufe. Auch die Läufe zum Supertourenwagen-Cup (STW) einen Monat später begeisterten Zehntausende von Zuschauern.

Im Folgejahr bildeten dann wieder IDM und STW einen würdigen Rahmen für die Feierlichkeiten zum 70-jährigen Bestehen des Sachsenrings.

Die enorme Zuschauerresonanz bei diesen Veranstaltungen führte zu Überlegungen, doch auch den Deutschen Motorrad Grand Prix wieder nach Sachsen zu holen. Nach einen teilweisen Umbau schaltete am 19. Juli 1998 für die weltbesten Motorradpiloten die Startampel wieder auf grün. Rund 150.000 Zuschauer sahen an diesem Rennwochenende phantastischen Motorsport. Wegen der überwältigenden Zuschauerresonanz und der nahezu perfekten Organisation fiel schon am 20.07.1998 die Entscheidung, den Deutschland-Grand Prix auch 1999 und 2000 am Sachsenring auszutragen.

Ständig gab es weitere Verbesserungen an Strecke und Infrastruktur und jeweils 160.000 bzw. 170.000 Zuschauer sorgten wieder für einen vollen Erfolg.

 

Inzwischen trägt der Motorrad Grand Prix wahren Volksfestcharakter.

Neben zahlreichen Rahmenveranstaltungen unmittelbar an der Rennstrecke und auf den Campingplätzen kann man auch im Zentrum der Rennstadt Hohenstein-Ernstthal beim Altmarkt - Grand Prix bei Live-Musik, gastronomischer Bewirtung wahre Volksfestatmosphäre erleben. Nicht zuletzt sind die Feten im Umfeld des Campingplatzes auf dem Ankerberg und in der Karthalle schon legendär.

Ein Fixpunkt im Automobilsportkalender waren die Rennen zur Supertourenwagen-Masters bzw. ab dem Jahr 2000 zur wieder belebten Deutschen Tourenwagen Master (DTM), später im Rahmen der BERU Top 10.

Um aber den hohen Anforderungen der internationalen Veranstalter gerecht zu werden, war ein weiterer Ausbau erforderlich. Unter dieser Voraussetzung war die Durchführung des Deutschen Grand Prix bis zum Jahre 2006 vertraglich gesichert. Mit einem Aufwand von ca. 30 Mio. DM wurde auf Hohensteiner und Hermsdorfer Gemarkung ein neuer Strecken-abschnitt nördlich des Verkehrssicherheits-zentrums errichtet. Hierdurch verlängert sich die Rennstrecke auf 3.704 m. Außerdem erhöht sich die Durchschnittsgeschwindigkeit durch eine flüssigere Streckenführung.
Der neue Grand Prix - Kurs teilt sich in zwei unterschiedliche Abschnitte: Durch das Gelände des ursprünglichen VSZ führen enge Kurven-passagen, im Bereich der Nord-Erweiterung gibt es Vollgasstrecken und eine 677 Meter lange Start- und Zielgerade. Es entstanden außerdem eine permanente Boxenanlage mit neuem Start- und Zielturm und Fahrerlager sowie ein modernes Medicalcenter.
Neueste Errungenschaft ist das internationale Presse- und Informationszentrum. In der Folge wurde der Vertrag zwischen der Vermarktungs-agentur DORNA und dem ADAC  über die Ausrichtung bis 2006 verlängert.

Dieser wurde zwischenzeitlich sogar bis 2011 verlängert. Planungsträger dieser anspruchs-vollen Maßnahme war der Zweckverband "Am Sachsenring" unter Vorsitz des Hohenstein-Ernstthaler Oberbürgermeisters.

Die bemerkenswerte Entwicklung der letzten Jahre war nur möglich, weil alle Beteiligten an einem Strang gezogen haben.
Nur durch das enge Zusammenwirken der kommunalen Verantwortungsträger der Städte Hohenstein-Ernstthal und Oberlungwitz und des Landkreises Chemnitzer Land, die Unterstützung durch Regierungspräsidium und Landesregierung sowie die Abstimmung mit dem sportlichen Ausrichter der Sachsenringrennen, dem ADAC Sachsen war das in einem relativ kurzen Zeitraum Erreichte möglich.

Nicht unerwähnt an dieser Stelle die
Bedeutung des Sachsenrings als Wirtschafts- und Imagefaktor
für die gesamte Region.


Interessante Links zum Thema:
  www.sachsenring-circuit.com
  Dirk Heidolf
  Steve Jenkner
  AMC Sachsenring
  MSC Sachsenring
  Förderverein Sachsenring
   Weitere Informationen unter:
  VSZ Sachsenring
  www.top-speed.info
  www.ddr-formel1.de

Pressemitteilungen
ADAC Sachsen
- Sportabteilung
-
Pressemitteilungen
ADAC Sachsen
- Leistungszentrum -
Pressemitteilungen
ADAC Sachsen
- Six-Days-Internetseite -
   

 

Suche

Firmen in HOT

Veranstaltungen

» 17. November - 19. Februar
Ausstellung "Kleine Galerie"
 

alle zeigen
 

Anzeige