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Das Burnout-Syndrom


Leiden Sie auch manchmal unter extremer Erschöpfung und kommt Ihnen der Satz „Ich kann nicht mehr“ ab und zu in den Sinn? Dann geht es Ihnen wie vielen Menschen in Deutschland. Bei einigen Menschen ist dieser Zustand der Erschöpfung sogar chronisch. Sie leiden unter dem so genannten Burnout-Syndrom.

Frustration, Nichterreichen eines Zieles, zu hohe persönliche Erwartungen an die eigenen Leistungen und Überlastungen können sehr erschöpfend sein und somit die Basis für das Burnout-Syndrom schaffen. Die Folgen sind Depressionen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magenkrämpfe, Schwäche, Muskelentzündung, Schmerzen im ganzen Körper, Lustlosigkeit, Schuldgefühle oder Versagensängste. Der Betroffene zieht sich immer mehr in sich zurück und lehnt eventuelle Hilfe von Verwandten oder Freunden ab. Immer häufiger wird dieses Syndrom auch bei Studenten festgestellt. Diese Gruppe ist aufgrund von Prüfungsstress, Jobben neben dem Studium und zu hohem Druck besonders gefährdet. Außerdem kommt seit der Bachelor-Umstellung auch noch verstärkt Zeitdruck dazu, da häufig der bisherige Unterrichtsstoff ohne Änderung in einer kürzeren Zeit durchgenommen wird. Somit bleibt den Studenten keine Zeit mehr zum Entspannen und Ablenken, da sie die ganze Zeit lernen, sich für das Studium vorbereiten oder arbeiten müssen. Häufig wird das Burnout-Syndrom unterschätzt, aber es kann schlimme Folgen haben und sogar zur Arbeitsunfähigkeit führen. Oft hilft den Betroffenen dann nur noch eine Psychotherapie.

Aber soweit sollte es gar nicht erst kommen. Das beste Mittel gegen Burnout ist das Vorbeugen. Es gibt dabei verschiedene Maßnahmen, die vorbeugend wirken.
Wichtig ist es z.B. sich selbst Zeit zum Ausruhen und Regenerieren sowie für Ausgleichs-möglichkeiten wie Sport, Musik oder andere Hobbys zu geben. Unterstützend sind dabei alle Dinge, die Ihnen ermöglichen, Ruhe und Entspannung zu finden und die Aufmerksamkeit gezielt von dem Belastungsbereich weglenken. Dies wirkt geistig und körperlich sehr entlastend.
Nehmen Sie sich mindestens einmal in der Woche einen Abend frei und genießen Sie ihn voll und ganz mit Ihrem Partner. Dabei sollten Sie vor allem Ihr Handy ausschalten, damit Sie Ihre Zweisamkeit ungestört genießen können.
Treiben Sie Sport! Regelmäßige Bewegung hilft Ihnen dabei, Stress abzubauen. Tun Sie das jedoch ohne irgendwelche Leistungsvorgaben. Unternehmen Sie einfach mit Ihren Freunden eine Radtour oder gehen Sie schwimmen! Das lenkt ab und Sie werden spüren, dass Sie sich danach viel freier, glücklicher und entspannter fühlen als vorher.
Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Viele Vitamine machen Sie fit für die täglichen Aufgaben. Lassen Sie sich Zeit beim Essen. Das tut auch Ihrer Verdauung gut.
Ein weiteres hilfreiches Mittel zur Vorbeugung ist Schlaf. Er hilft dem Körper sich zu regenerieren und lässt Sie neue Kraft schöpfen. Fehlender und schlechter Schlaf bedeuten den Tod für Optimismus und wirkt sich somit negativ auf Ihr Wohlbefinden und Ihre Stimmung aus.
Das Burnout-Syndrom hängt meistens mit der Arbeit zusammen. Scheuen Sie sich deshalb nicht, das Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten oder Kollegen zu suchen und wahren Sie die Distanz zu Ihrer Arbeit. Burnout ist als Krankheit anerkannt und sollte daher nicht vernachlässigt werden.
Zu guter Letzt bleibt noch zu sagen: Lachen ist bekanntlich die beste Medizin. Das trifft auch auf das Burnout-Syndrom zu. Also seien Sie kein Grießkram und lachen Sie mal wieder mit Ihren Liebsten oder Ihren Arbeitskollegen. Ein Lächeln auf den Lippen macht den Menschen gleich viel sympathischer und attraktiver. Sie werden außerdem schnell merken, dass man Ihnen viel freundlicher gegenüber tritt, wenn Sie lächeln.
Genießen Sie Ihr Leben und lassen Sie sich nicht zu sehr stressen. Immerhin haben Sie nur dieses eine Leben! Kosten Sie also dessen Vorzüge voll und ganz aus!

Im Internet gibt es auch Seiten, auf denen Sie testen können, wie gefährdet Sie für dieses Burnout-Syndrom sind. Beispiele für solche Tests bieten die Links www.gezeitenhaus.de und www.palverlag.de. In aller Regel gilt: Jeder kann von dem Syndrom betroffen werden. Lediglich der Grad der Gefährdung unterscheidet sich von Person zu Person.


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