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Welcher Ausbildungsplatz ist der richtige für mich?


Eine Berufsausbildung bietet die Grundlage für die Zukunft. Deswegen ist es wichtig, den passenden Ausbildungsplatz zu finden. Aber was tun, wenn man sich nicht sicher ist, welcher Beruf der richtige ist? Immerhin dauert so eine Berufsausbildung mindestens 3 Jahre und wenn man keinen Spaß an der Arbeit hat, tut man sich und auch seinen Kollegen keinen Gefallen. Wenn man sich immer wieder zu der Arbeit zwingen muss, wird man nie glücklich werden und eine abgebrochene Berufsausbildung macht sich in keinem Lebenslauf gut.

Wenn ihr euch noch nicht für einen Beruf entschieden habt, solltet ihr die Zeit bis zur Entscheidung sinnvoll nutzen, z.B. mit einem freiwilligen sozialen/ökologischen Jahr oder mit Wehr- oder Zivildienst. Dabei entdeckt ihr vielleicht, dass euch genau diese Arbeit gefällt und die Frage nach der Berufswahl hat sich geklärt.
Für die Wahl eures Berufes spielen Interesse, eure Fähigkeiten und eure Lernbereitschaft eine große Rolle. Auf Seiten wie www.ich-kann-etwas.de könnt ihr euch über verschiedene Berufsbilder informieren und auch Berufstests durchführen. Auch die Seite www.machs-richtig.de bietet eine gute Möglichkeit, anhand eurer Interessen und Vorlieben den passenden Beruf für euch zu finden und euch über diesen zu informieren. Im Berufsinformationscenter der Bundesagentur für Arbeit gibt es ebenfalls solche Tests.
Doch nicht nur das Interesse ist wichtig, sondern auch die Zukunftssicherheit ist enorm ausschlaggebend für die Berufswahl. In Zukunft werden z.B. Berufe in den Branchen IT, Medien und Unternehmensberatung eine immer größere Rolle spielen.
Weitere Möglichkeiten, sich mit einem Beruf vertraut zu machen, bieten Praktika. Diese könnt ihr in Bereichen machen, die euch besonders interessieren. Vielleicht probiert ihr euch aber auch einmal in Bereichen, in denen ihr euch gar nicht auskennt oder mit denen ihr euch bisher noch nicht beschäftigt habt. So entdeckt ihr eventuell neue Interessen oder Möglichkeiten, die euch Spaß machen und die für euch als Beruf in Frage kommen. Praktika haben viele Vorteile. Ein erfolgreiches Praktikum macht sich in einer Bewerbung immer gut. Es zeigt euer Interesse und euren Einsatz. Außerdem ist die Praxiserfahrung, die ihr dabei sammeln könnt, ebenfalls sehr vorteilhaft. Bei manchen Unternehmen gibt es sogar eine Praktikumsvergütung. Auch positive Praktikums-bewertungen machen sich gut in Bewerbungen. Mit Hilfe eines Praktikums könnt ihr in viele Berufszweige hineinschnuppern und herausfinden, was euch erwartet und ob der Beruf etwas für euch ist.
Erst wenn ihr euch selbst schon über mehrere Berufe informiert habt, solltet ihr einen Berufsberater zu Rate ziehen. Informiert euch an eurer Schule, ob und wann ein Berufsberater im Haus ist. Ihr könnt euch alternativ auch an die Arbeitsagentur wenden. Auch dort gibt es Berufsberater, die euch gern helfen.

Wenn die passende Berufsrichtung gefunden ist, gilt es nur noch, Ausbildungsstellen zu finden und sich zu bewerben. Dafür bietet die Seite http://jobboerse.arbeitsagentur.de/ die beste Möglichkeit. Dort könnt ihr euch alle Ausbildungsstellen inklusive Beschreibung zu eurem Wunschberuf anzeigen lassen. Und dann geht’s auch schon los mit dem Bewerbungsschreiben.


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