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Stadtbibliothek "Hans Zesewitz" in Hohenstein-Ernstthal
 

 

Öffentliche Bibliotheken sind in unserer Informationsgesellschaft unersetzbar, weil sie

  • mit ihren fachgerecht aufgebauten und betreuten Beständen Meinungs- und Medienvielfalt für alle gewährleisten und einen ungehinderten Zugang zu allgemein zugänglichen Informationsquellen entsprechend Artikel 5 des Grundgesetztes ermöglichen.

  • eine Verbindung zwischen dem gedruckten Buch und neuen audio-visuellen und elektronischen Medien schaffen und dadurch die Medienkompetenz der Nutzer entscheidend fördern.

  • mit ihrer nachdrücklich betriebenen Leseförderung bei Kindern und Jugendlichen helfen, die Leser von Morgen heranzubilden.

  • Bücher, Medien und Veranstaltungen auch in Regionen für Bürger jenseits der Großstädteanbieten und damit den Abbau des Stadt-Land-Gefälles wirksam unterstützen und die Chancengleich für alle gewährleisten helfen.

  • in ländlichen Räumen oft die einzigen öffentlichen Orte sind, in denen Bürger Literatur und Informationen erhalten und wo kulturelle Dienstleistungen angeboten werden.

  • als Orte des lebenslangen Lernens die persönliche Entwicklung der Bürger fördern und deren Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen.

  • als Treffpunkte und Kommunikationszentren Bürgern aller Schichten und Altersgruppen offen stehen.


Die Bibliothek wird in Trägerschaft der Stadt geführt. Die Stadtbibliothek trägt den Namen „Hans Zesewitz". Dieser war Lehrer und der erste Bibliothekar in Hohenstein-Ernstthal, der Geburtsstadt von Karl May. Hans Zesewitz hat sich intensiv mit diesem befasst, unter anderem hat er das Geburtshaus ermittelt und Ahnenforschung betrieben.

Die Bibliothek ist Spartenvertreter für Öffentliche Bibliotheken im Kulturraum Vogtland/Zwickau.
Ebenso ist sie für die Sparte Literatur zuständig in der Schreibprojekte und Workshops für Kinder und Jugendliche begleitet werden.

Projekte, die über den Kulturraum realisiert worden sind:

  • der Sachsenopac - jetzt Bibo-sax - ein Verbund von hauptberuflich geleiteten, sächsischen Bibliotheken zum Bestandsaustausch

  • Online-Ausleihe per Internet

  • Literaturtage


Daten zur Bibliothek (Stand 31.12.2015):

Für unsere Leser stehen ca. 42.000 Medienträger zur Verfügung:

  • 30.000 Bücher und Zeitschriften

  • 12.000 Non Book Medien

  • 55 verschiedene Zeitschriften-Abo's

Zu den Non Book Medien gehören:
Spiele, Hörspiele, Hörbücher, CD, DVD.

Es konnten 111.000 Entleihungen an Medieneinheiten registriert werden.

Die Bibliothek hat ca. 42.000 Besucher begrüßt.


Im Angebot der Bibliothek sind Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Die Themen dazu liefern die Leser selbst mit ihren Wünschen.

Veranstaltungen für Erwachsene, so zum Beispiel Lesungen regionaler Autoren, werden rege genutzt. In Zusammenarbeit mit anderen Bibliotheken werden Literaturtage veranstaltet, bei denen namhafte Autoren eingeladen werden.

Daneben gibt es immer wieder verschiedene Aktionen so wurde ein Bücherschrank zum Karl- May-Jubiläum aufgestellt. Nutzer können ihre Bücher, die sie nicht mehr benötigen, gegen andere, die sie noch nicht gelesen haben, tauschen. Die Stadtbibliothek pflegt einen konstruktiven Kontakt zum Karl-May-Museum und anderen kulturellen Einrichtungen.

Unsere Einrichtung nimmt teil an dem digitalen Projekt eBook-Verleih „Li@sa“ - der Verbund wurde 2015 mit dem Sächsischen Bibliothekspreis ausgezeichnet.
Dem Verbund „Li@sa“ (library community for e-lending in saxony) haben sich 31 kommunale Bibliotheken im Freistaat angeschlossen – vor allem aus dem ländlichen Raum.
Der Verbund ,Li@sa‘ ist ein gelungenes Beispiel für kundenorientierte Bibliotheksarbeit: Leser erhalten ohne zusätzliche Kosten einfach, schnell und von jedem Ort aus Zugang zu den Medien einer Einrichtung.

Die Schulen der Stadt sowie die angrenzender Gemeinden nutzen das Angebot der Bibliothek rege. So werden je nach Bedarf Bücher- beziehungsweise Medienkisten in die Schulen gebracht, die die Schüler für einen vereinbarten Zeitraum nutzen können, außerdem werden in den Räumen der Bibliothek Veranstaltungen ausgerichtet. Auch für schulische Projekttage kommen Schüler in die Bibliothek.
Daneben existiert eine enge Zusammenarbeit mit Kindergärten und Horten, beispielsweise werden Eltern im Rahmen von Elternabenden beraten und mit Literaturempfehlungen für sich und ihre Kinder versorgt. Mit diesen Aktivitäten kommt die Bibliothek insbesondere ihrem Bildungsauftrag nach.


Die Stadtbibliothek ist aufgeteilt in die Hauptbibliothek und eine Zweigstelle in Form einer Schulbibliothek im Gymnasium der Stadt. Die Hauptstelle beinhaltet die Bibliothek für Erwachsene und die separate Kinder- und Jugendbibliothek.

Den Lesern stehen die Räumlichkeiten der Bibliothek zu folgenden Zeiten offen:


Erwachsenenbereich

Montag

10.00 - 12.30 

 

14.30 - 17.30 

Dienstag

10.00 - 12.30 

14.30 - 17.30 

Mittwoch

geschlossen

Donnerstag

10.00 - 12.30 

14.30 - 19.00 

Freitag

10.00 - 12.30 

14.30 - 17.00 

 

Fon 03723 401631

Kinderbereich

Montag

14.30 - 17.30 

Dienstag

14.30 - 17.30 

Mittwoch

geschlossen

Donnerstag

14.30 - 17.30 

Freitag

14.30 - 17.00 

 

Fon 03723 401632


Die Bibliotheksbenutzung ist für die Kinder und Jugendlichen in der Zweigstelle des Gymnasiums kostenlos, neben der Freizeitlektüre wird dort auch die Pflichtlektüre verwaltet und ausgegeben. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Lehrkräften. Ebenfalls finden Vorlesewettbewerbe der 6. Klassen statt. '


Veranstaltungen

Moritz Indorf ist bester Vorleser
Alljährlich startet für Sechsklässler bundesweit der Vorlesewettbewerb - eine Aktion des Deutschen Buchhandels gemeinsam mit Schulen und Bibliotheken des Landes.

In den Schulen werden unter den Teilnehmern die besten Vorleser ermittelt und in die nächste Runde zum Kreisvorlesewettbewerb delegiert. Dieser findet  in der Stadt- und Kreisbibliothek  Glauchau statt.
Die seit vielen Jahren mit dem Prozedere vertraute
7-köpfige Jury, bestehend aus den 2 Landtagsab-geordneten - Frau Springer und Herrn Tippelt, der Buchhändlerin Frau Grigo, den Bibliotheksleiterinnen aus Glauchau und Hohenstein-Ernstthal Frau Petermann und Frau Honomichl, dem Schirmherrschaft führenden Oberbürgermeister von Glauchau Herrn Dresler und wird vervollständigt durch den jeweiligen Vorjahresbesten.

2017 siegte mit hoher Punktzahl - Moritz Indorf aus dem Lessinggymnasium. Fenja Schön - ebenfalls aus Hohenstein-Ernstthal und Schülerin der Sachsenringmittelschule, war seine größte Konkurrentin. Beide haben ihre selbst gewählten Bücher und auch den dort vorgeschriebenen Fremdtext fehlerfrei, mit entsprechender Betonung und auch gelegentlichem Blickkontakt zum Publikum, souverän vorgetragen.
Das Publikum im Lesesaal des Schlosses Vorderglauchau war interessiert auf die Buchvorstellung und begeistert von der Art des Lesens.

Moritz Indorf reiht sich ein in die Hohenstein-Ernstthaler Siegerliste der letzten Jahre in diesem Wettstreit.
Es seien hier genannt:
2013 - 1. Platz für Lilly Heincke
2014 - 1. Platz für Jonas Götze   Beide aus Langenchursdorf und Schüler/in am Lessinggymnasium
2015 - 2. Platz für beide Schülerinnen - Laura Sordel und Laura Klein.

Der Sieger/in vertritt im weiteren Verlauf den Kreis im anschließenden Regionalwettbewerb. Sollte er gewinnen, startet er im Bundesvorlesewettbewerb. Dazu drücken alle natürlich die Daumen.
Aber Moritz hat jetzt erst einmal die Qual der Wahl - welches Buch wird er auswählen und in der nächst höheren und anspruchsvolleren Stufe des Wettbewerbes präsentieren, welche Textstelle wird er sich suchen?

Ein Tipp: In der Hohenstein-Ernstthaler Hans-Zesewitz-Bibliothek und auch in deren Zweigstelle im Lessinggymnasium, wo der Wettstreit für Moritz gestartet ist, stehen viele interessante, neue Bücher zur Auswahl bereit.

Lesen und auch Sprechen ist der grundlegende Schlüssel für Bildung, Kommunikation sowie sozialen Kontakt. Zur Information für alle Eltern, Kinder und Jugendlichen, die gerne ein Buch zur Hand nehmen bzw. online e-Medien ausleihen möchten, die Öffnungszeiten der Hans-Zesewitz-Bibliothek Hohenstein-Ernstthal.


Neuerwerbungen der Stadtbibliothek: 2017  2016    


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